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Uhren

 

Kleine Weltzeit-Reiseuhr

wenn einer eine Reise tut ...
... dann hat er oft die Uhr der entsprechenden Zeitzone anzupassen.

Diese Mühe wollte sich Globetrotter van den Boom ersparen und hat eine kleine Weltzeit-Reiseuhr ersonnen, welche die wichtigsten Zeitzonen anzeigt. Zur Einstellung ist lediglich erforderlich, die oben angebrachte Arretierschraube zu lösen und die Mahagonitrommel zu drehen, so dass die Uhrzeit der gewünschten Zeitzone vorn ablesbar ist. Danach wird die Trommel einfach wieder fixiert.
Selbstverständlich ist van den Booms Geburtsort Blankenberge in Flandern (in der alten Schreibweise "Blankenberghe") dabei der wichtigste Ort. Darüber hinaus zeigt die Uhr die aktuelle Zeit in Honolulu, Neu York, Königsberg, Bombay, Batavia und Edo an. Der Messingfaden markiert die Datumsgrenze.

Die kleinen Schildchen mit den Städtenamen wurden von einem befreundeten Uhrforumskollegen, einem Uhrmacher aus Berlin, graviert. Die Schwärzung habe ich selbst vorgenommen - ganz unspektakulär mit Edding und Nagellackentferner.

Das praktische Reiseutensil ist 16 cm breit und 12 cm hoch. Die Trommel hat einen Durchmesser von 9 cm (ohne Uhren).

 

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Steampunk-Umbau einer billigen China-Quarzuhr

Diese im einstelligen Bereich günstigst erstandene Quarzuhr mit 2 Uhrwerken lag schon eine Weile bei mir herum und wartete auf ihre Steampunk-Veredelung. Interessant war insbesondere die verschraubte Krone des rechten Uhrwerkes. Ich glaube, der Umbau ist ganz gut gelungen. Die Zeit ist zwar nicht allzu leicht und gut ablesbar, aber dieses Kriterium finde ich nachrangig - hier kommt es auf die Optik an. Sehen Sie selbst.

 

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Verwandelbare Bullaugen-Molnija

Wieder kann ich Ihnen eine besondere Kreation vorstellen. Dieses maritime Taschenuhr-Unikat in Bullaugenoptik ist durch den austauschbaren Rückdeckel von Schaf- in Wolfspelz verwandelbar. Das modifizierte alte Fliegerziffernblatt ist recht außergewöhnlich, jedoch mit den gebläuten Zeigern gut ablesbar. Das Ganze ist in Bicoloroptik gehalten. Messingkrone und -bügel sind leicht anpoliert. Die Bauhöhe beträgt stattliche 17 mm, der Durchmesser der Uhr ohne Pendant 45 mm. Die Uhr wiegt 79 Gramm. Das verbaute Werk ist ein gut und korrekt laufendes sowjetisches Molnija 3602 Kaliber aus den 70er Jahren.

 

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Mächtiger Fernost-Quarzuhr-Mod

Eigentlich stehe ich ja überhaupt nicht auf Quarzuhren, aber diese hier fand ich schon im "Rohzustand" so schräg, dass ich sie förmlich nach einer Versteampunkung schreien hören konnte. Für einen sagenhaften einstelligen Betrag incl. Versand fand sie über ein bekanntes Æther-Auktionshaus den Weg zu mir. Sie wurde einer Lackierung unterzogen und mit diversen Messingteilen versehen. Zahnräder durften selbstverständlich auch nicht fehlen - wenn auch nur äußerlich. Die Uhr hat 2 Uhrwerke, welche unterschiedliche Zeitzonen anzeigen können. Sie ist 50 mm breit (ohne Krone) und hat eine Bauhöhe von 15 mm.

 

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Captain Nemos stilvolle Schreibtischuhr

Nach längerer Zeit kann ich mal wieder eine Uhr präsentieren. Ein ZentRa Weckerwerk ohne Gehäuse hat hier nun ein neues Zuhause bekommen und verrichtet fröhlich laut tickend seinen Dienst in dem kleinen Kästchen. Zum Aufziehen und Stellen der Zeiger kann der Deckel geöffnet werden, zusätzlich bietet das Kästchen ein wenig Stauraum. Das Ziffernblatt wurde mit Paintshop erstellt und mit einem starken Espresso antikisiert. Darüber wölbt sich eine Acrylglaskuppel, welche von einem Messing-Ring umrandet wird. Die Zeiger sind original, lediglich der kleine Sekundenzeiger wurde farblich angepasst. Captain Nemos Motto "mobilis in mobili" auf der Frontseite vervollständigt die schlichte eigenständige Schreibtischuhr.

 

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Captain Nemos kleine Ausgeh-Taschenuhr

Hier sehen Sie einen kleinen Eigenbau, der eigentlich aus einem Zufall entstanden ist. Ich hatte noch so ein Messingteil, das wohl normalerweise in einem Wasserstandsbehälter für eine Dampfmaschine sein Werk verrichtet.

Beim Herumspielen und Ausprobieren fiel mir auf, dass es von der Größe her genau in den Glashaltering der kleinen Molnija-Taschenuhren passt. Und sofort sah ich sie vor meinen Augen - Captain Nemos kleine Ausgeh-Taschenuhr.

Die Bullaugenoptik war, besonders nach dem Einsetzen der Hutmuttern, bestechend. Also wurde ein kleines passendes Glas aus dem Fundus gesucht und eingeklebt. Ein Ziffernblatt wurde am PC erstellt, mit dem Farblaser ausgedruckt, mit einem Espresso farblich gealtert und auf ein unansehnliches altes Original-Ziffernblatt geklebt.
Die schnörkeligen Zeiger mussten leicht gekürzt werden.
In den Rückdeckel wurde ein Loch gebohrt, damit durch die kleine kunststoffverglaste Linse die Unruh beobachtet werden kann. Ein altes Uhrenglas samt Haltering wurde mit einigen Zahnrädern, Muschel- und Schneckenanhängern sowie Sand gefüllt. Dieser bleibt allerdings immer ein bißchen am Glas hängen. Dazu noch eine kleine "Ankerkette an schönen Halterungen und drei Hutmuttern - fertig.
Als Uhrwerk dient auch dieses Mal (wie immer bei mir) wieder ein gut laufendes mechanisches und nahezu unzerstörbares sowjetisches Molnija-Uhrwerk (Molnija 3602) aus meinem Fundus.

 

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Halloween-Uhr "Creepy Mollie"

Rechtzeitig zu Halloween ist meine "Creepy Mollie" fertig geworden, ich will sie Ihnen nicht vorenthalten.

Folgende Veränderungen wurden durchgeführt:
  • Ziffernblatt aus eigener Produktion (man beachte vor allem den Sekundenzeiger im Spinnennetz und die blutrünstigen Ziffern!)
  • mit Nagellack gefüllte Molnija-Originalzeiger, Farbe passend zu den Ziffern
  • Applikation eines Totenkopfes auf der Krone
  • Austausch des Bügels durch ein modifiziertes Intimpiercing mit Schlangenmotiv
  • Applikation zweier kleiner Fledermäuse auf dem Glashaltering
  • Applikation eines Spinnennetzes incl. "Erweiterung" auf dem Rückdeckel
  • Kette mit passenden "Accessoires" in Form dreier Spinnen


Also mir hat es höllischen Spaß gemacht, das Dingen zusammen zu frickeln.

 

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Taschenuhr "Meerjungfrau"

Ich gebe zu, dass die Idee geklaut ist. 
Bei Ebay sah ich einen ganz hübschen als Steampunk deklarierten Ketten-Anhänger, der aus einem Taschenuhr-Gehäuse gefertigt war und den ich auch von der maritimen Thematik her eigentlich ganz reizvoll fand.

Gestört hat mich jedoch, dass halt kein Uhrwerk mehr in diesem Gehäuse vorhanden war. Also dachte ich mir, das kann doch nicht so schwer sein, so etwas auch mit einem funktionierenden Werk zu gestalten.

Ich machte mich also auf die Suche nach einem geeigneten Ziffernblatt-Hintergrund, der mit Photoshop meinen Vorstellungen angepasst, ausgedruckt und auf ein unansehnliches Ziffernblatt geklebt wurde. Als Gehäuse wurde ein großes Molnija Openface mit zur Thematik passendem Segelschiff auf dem Rückdeckel gewählt.

Die gebläuten Zeiger einer kleinen flachen Molnija mussten stark eingekürzt werden, damit sie nicht mit den aufgebrachten Ziffernblatt-Applikationen in Form mehrerer Zahnräder und Uhrwerksteile sowie eines silberfarbenen Seesterns kollidierten. Der Seestern musste dazu ebenfalls deutlich eingekürzt und bearbeitet werden. Der Minutenzeiger läuft über Teile des Seesterns und der Zahnräder hinweg. Auf einen Sekundenzeiger wurde bewusst verzichtet.

Das Pendant wurde mit einem großen runden TU-Bügel versehen, an dem wiederum die aus zwei Taschenuhrketten zusammengesetzte Kette zum Umhängen befestigt ist. Komplettiert wird das Ganze von einem kleinen Muschel-Anhänger.

 

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Mein erster Steampunk-Umbau

Ich werde ein wenig nostalgisch und möchte Ihnen mein erstes Projekt Richtung Steampunk vorstellen. Bei einem Uhrenkonvolut, das ich Ende 2010 erstanden habe, war unter anderem eine interessante Uhr mit Klappdeckel der Marke "X -DATA-" dabei, einer Marke, von der ich noch nie zuvor gehört hatte: neuwertig, mit einem Quarzwerk und sie lief.

Ich fand die Uhr sofort Klasse. Wenn man an dem unteren Knopf zog, sprang der Uhrdeckel mit Federkraft auf, geführt von zwei kleinen "Stoßdämpfern" und gab den Blick auf das Ziffernblatt frei.

Das war mir aber bei Weitem nicht genug, sie sollte noch mehr hermachen. Mit der schönen Verchromung kam Sie zwar für ein Steampunk-Objekt sehr clean und glänzend herüber, aber trotzdem wollte ich sie in diese Richtung aufpimpen. Dazu passte als Kontrast zu der sehr zerklüftet wirkenden Deckeloberfläche das feine Meshband meiner Meinung nach am besten.

Nach wie vor schlägt drinnen ein Miyota-Quarzherz, aber vielleicht schaffe ich es ja auch tatsächlich noch einmal, sie auf Handaufzug umzubauen.

 

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"Memento mori" Resteverwertung

Wie sagte schon meine alte Tante immer: "Bloß nix umkommen lassen!"

Für diese Uhr habe ich mal wieder eine Menge Reste verwertet/verarbeitet, wie in diesem Fall ein altes Taschenuhrgehäuse, bei dem zwar der Rückdeckel fehlt, aber noch ein gut sitzender Klapp-Innendeckel vorhanden ist.

Als Hintergrund wurde ein strukturiertes silberfarbenes Molnija-Ziffernblatt verwendet, von dem jedoch nun nicht mehr so viel zu sehen ist. Im unteren Teil wurde die originale Aufzugsbrücke mit den schön verzierten Rädern angebracht. Im oberen Teil habe ich ein kleines altes Uhrwerk einer Anhängeuhr (vermutlich Ruhla), bei der das Ziffernblatt und die Zeiger fehlten, eingebaut. Das gut und korrekt laufende Werk wurde leicht gedreht, um die Aufzugswelle durch die für alte Taschenuhren typische Zeigerverstellung zu führen. Die originale Zwiebelkrone wurde stillgelegt. Auf ein Ziffernblatt für das kleine Uhrwerk habe ich bewusst verzichtet.

Garniert wurde das Ganze dann noch mit den Vanitas-Symbolen Blätter und Totenschädel, um dem Ganzen eine gewisse "Memento Mori"-Anmutung zu verleihen. Die Rückseite ziert eine Abbildung von Stephensons "Rocket".

 

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Gepflegter Steampunk-Zeitmesser

Der Bau eines standesgemäßen neuen und außergewöhnlicher Zeitmessers trieb mich schon längere Zeit um. Dass als Antrieb zum wiederholten Male ein Taschenuhrwerk russischer Herkunft dienen sollte, war bereits beschlossene Sache und erleichterte den Beginn insofern, als dass ich einige dieser Werke stets für meine Projekte und Inventionen bevorrate. Den kompletten Entstehungsbericht dieses Zeitmessers finden Sie hier.

 

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Einige besonders interessante Artefakte

Eine kleine Zusammenstellung der interessantesten Schöpfungen aus der van den Boomschen Werkstatt.